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Trinkwasserversorgung

Das Versorgungsgebiet des Verbandes umfasst den ehemaligen Landkreis Gadebusch und die Gemeinden Brüsewitz und Cramonshagen.

Herr Lösel in der Schaltwarte des Wasserwerkes CarlowBereits vor der Verbandsgründung wurden die meisten Haushalte öffentlich mit Trinkwasser versorgt. Dies erfolgte durch den damals zuständigen VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung. Außerdem gab es auch gemeindeeigene Wasserwerke und –netze bzw. technische Anlagen, die den landwirtschaftlichen Genossenschaften gehörten. Während 1960 im heutigen Verbandsgebiet nur 18.000 Kubikmeter Trinkwasser vom staatlichen Versorger geliefert wurden, betrug die verkaufte Trinkwassermenge des Zweckverbandes Radegast im Jahr 2005 dagegen 1,22 Mio. Kubikmeter.
Bei Aufnahme der öffentlichen Trinkwasserversorgung durch den Verband im Jahr 1992 gab es 20 Wasserwerke, die eine Gesamtmenge von ca. 2 Millionen Kubikmeter für ca. 25.000 Einwohner förderten.

Viele der Wasserwerke erwiesen sich wegen des hohen Unterhaltungsaufwandes und des enormen Sanierungsbedarfes als unwirtschaftlich und mussten stillgelegt werden. Heute verfügt der Verband über die Wasserwerke Rehna (358 T m³/ Jahr), Gadebusch (322 T m³/ Jahr), Carlow (380 T m³/ Jahr), Perlin (108 T m³/ Jahr) und Groß Brütz (235 T m³/ Jahr).
Die Wasserwerke Groß Brütz, Rehna und Carlow wurden bereits den heutigen technischen Standards angepasst, wofür Investitionen in Höhe von ca. 2,5 Millionen € eingesetzt wurden. Kurzfristig wird die Förderung von Rohwasser am Standort Gadebusch aufgegeben. Hinsichtlich des Wasserwerkes Perlin werden derzeit wirtschaftliche Berechnungen zum Fortbestand und damit zum Umbau des Wasserwerkes oder zur Versorgung des Einzugsgebietes durch die anderen Wasserwerke durchgeführt. Die Stilllegung von Wasserwerken muss mit dem Ausbau eines Ringversorgungsnetzes und dem Bau weiterer Versorgungsleitungen koordiniert werden. Trotz der Erhöhung des Anschlussgrades (2003 99%) an das zentrale Trinkwassernetz entwickelte sich der Trinkwasserverbrauch rückläufig. 1992 verbrauchte ein Einwohner etwa 200 bis 220 Liter pro Tag. Heute dagegen beträgt der Trinkwasserverbrauch ca. 95 Liter pro Einwohner und Tag. Der Gesamttrinkwasserverkauf stagniert seit einigen Jahren und betrug 2006 1.216.494 Kubikmeter. Im Verbandsgebiet wird Trinkwasser in der Regel von privaten Haushalten und Gewerbebetrieben sowie von der Landwirtschaft abgenommen.

Der Zweckverband Radegast arbeitet konsequent daran, die Wassergewinnung, -aufbereitung und –lieferung noch effizienter durchzuführen. So wurde beispielsweise der Energiebedarf je verkauften m³ Trinkwasser von 0,93 kWh im Jahr 1993 auf 0,59 kWh/m³ im Jahr 2006 gesenkt. Die Wasserverluste konnten durch Verbesserungen im Leitungsnetz von 620 T m³ 1993 (35%) auf 185 T m³ im Jahr 2003 (12%) gesenkt werden. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit werden nicht nur Leitungen neugebaut und Wasserwerke modernisiert sondern auch Stahlleitungen durch moderne, langlebige Polyethylen- Rohre (PE) ersetzt.

Vergleich

1 m³ Wasser entspricht

5.000 Glas Wasser (0,2 l)
666 Mineralwasserflaschen (1,5 l)
100 Wassereimer (10 l)
125 – 160 Toilettenspülungen
5 Badewannenfüllungen

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